USA landen Coup gegen illegalen Handel im Darknet

US-Ermittlern ist es gelungen in einer bundesweit koordinierten Undercover-Aktion Darknet-Händler zu identifizieren. Bisher wurden 35 Tatverdächtige verhaftet.(Foto: Adikos, https://www.creativecommons.org/licenses/by/2.0/, www.flickr.com)

US-Strafverfolgungsbehörden haben in einer bundesweiten Undercover-Aktion gegen illegale Marktplätze im Darknet Güter im Wert von über 23 Millionen US-Dollar sichergestellt und 35 Personen aus mehreren Bundesstaaten verhaftet. Neben verschiedenen Betäubungsmitteln seien auch über 100 Schusswaffen, Hardware, Fahrzeuge sowie Millionen Dollar in Bargeld und Goldbarren beschlagnahmt worden, heißt es aus dem US-Justizministerium.

Außerdem hätten die Fahnder fast 2.000 Bitcoins mit einem Gegenwert von über 20 Millionen Euro sichergestellt.
Die Undercover-Aktion sei über ein Jahr gelaufen. Agenten des Heimatschutzministeriums hätten sich auf den illegalen Plattformen als Geldwäscher angeboten und seien an Informationen über Anbieter gelangt. Bundesweit habe es 90 Ermittlungen gegeben, an denen unter anderem mehr als 40 örtliche Staatsanwaltschaften teilgenommen hätten. Dabei seien über 50 Händler-Accounts von Marktplätzen wie Silk Road, AlphaBay, Hansa oder Dream den natürlichen Personen zugeordnet worden. Die Ermittlungen würden noch andauern, erklärte das Justizministerium.