Vereinbarung zum Informationsaustausch unterzeichnet

Im Kampf gegen Cyber Crime setzt Interpol auf Zusammenarbeit mit privaten Organisationen, die Expertise zur Bedrohungslage einbringen können.
(Foto: medithIT, https://www.creativecommons.org/licenses/by/2.0/, www.flickr.com)

Interpol und der Anbieter von Cyber-Sicherheitslösungen Fortinet haben eine offizielle Vereinbarung zur Verstetigung ihrer Zusammenarbeit im Kampf gegen Cyber-Kriminalität und Datenschutzverstößen getroffen. Ziel ist gegenseitige Information auf operativer Ebene. Spezialisten des Interpol Global Complex for Innovation (IGCI) werden mit einem Experten von Fortinet zusammenarbeiten, um das Verständnis für die aktuelle Bedrohungslage zu verbessern.

Dazu sagt Silvino Schlickmann Jr., Acting Executive Director im IGCI: “Die Strafverfolgung alleine kann Cyber-Kriminalität nicht bekämpfen – sie ist auf vertrauensvolle Beziehungen zum Privatsektor angewiesen. Durch die jüngste Vereinbarung mit Fortinet erhalten Strafverfolgungsbehörden Zugang zu umfassenden Bedrohungsinformationen, um effektiv gegen Cyber-Kriminalität vorgehen zu können.”

Öffentlich-private Zusammenarbeit bringt Erfolge

Fortinet stellt Interpol als Mitglied einer Expertenarbeitsgruppe bereits seit über zwei Jahren Wissen zur Verfügung. Fortinet und weitere Partner aus dem privaten Sektor unterstützten Interpol außerdem bei Operationen zur Bekämpfung von Cyber-Kriminalität, die zur Identifizierung von kompromittierten Websites und kriminell genutzten Servern sowie zur Aufdeckung einer Bande von Online-Betrügern führten.

“Um mit Cyber-Kriminalität proaktiv statt reaktiv umzugehen, sind verwertbare Bedrohungsinformationen mit globaler Transparenz nötig”, betont Derek Manky, Global Security Strategist, bei Fortinet. “Keine Organisation überblickt die Sicherheitslandschaft vollständig, weshalb es entscheidend ist, dass der öffentliche und private Sektor zusammenarbeiten und Informationen über mögliche Bedrohungen austauschen.”