BAMF wehrt Cyber-Angriff ab

Für das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) sind das gerade schwierige Zeiten. Neben der Affäre um rechtswidrig durchgewinkte Asylanträge, kommt nun auch noch ein Cyber-Angriff dazu, der von der IT des Hauses erfolgreich abgewendet werden konnte. (Foto: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, roul)

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wurde vor kurzem Opfer eines Cyber-Angriffes, konnte diesen aber offenbar abwehren, ohne das Schaden im IT-System der Behörde angerichtet wurde.

Nach Angaben von Bild-Zeitung sowie der Nachrichtenagentur dpa habe sich eine bisher unbekannte Person außerhalb der Dienstzeiten auf unerlaubte Weise Zutritt zum Büro der Personalratsvorsitzenden in Nürnberg verschafft und dann versucht, sich in den Räumlichkeiten auf physischem Wege mit dem internen IT-System der Behörde zu verbinden. Dazu nutzte der Einbrecher einen selbst mitgebrachten Laptop sowie ein Datenkabel, mit dem der Computer mit den im Büro verlegten Datenbuchsen verbunden wurde.
Die Sicherheitsvorkehrungen der hausinternen IT hatten ein Eindringen des fremden Rechners aber entdecken und verhindern können. Nach dem gescheiterten Angriff hat die ohnehin durch diverse Skandale gebeutelte Migrationsbehörde nun Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Ob der Einbruch in direktem Zusammenhang mit der weiteren Lage im Haus steht, ist allerdings noch nicht bekannt.