Mehr Sicherheit auf mobilen Endgeräten

Rege Diskussion bei den Referenten über die Sicherheit von mobilen Endgeräten (v.l.n.r.): Dr. Michael Zimmer, Harry Zorn, Jürgen Mehl. (Foto: BS/Bednarski)

„Die mobilen Endgeräte entwickeln sich zum wichtigsten Kommunikationswerkzeug“, sagte Dr. Michael Zimmer, Leiter des Referats Informations- und Cybersicherheit / eGovernment im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport. Die Frage, wie mehr Sicherheit bei den mobilen Endgeräten erreicht werden kann, beschäftigte die Forenteilnehmer auf der PITS 2017.

Obwohl die Ausgaben für IT-Sicherheit Milliarden von Dollar betragen, nehmen die Sicherheitsprobleme zu. Harry Zorn, Vice President Sales für die EMEA Region bei Accellion, ging auf die Ursachen ein. „Die Datenmengen sind enorm und weiter ansteigend, die Hacker sind sehr gut getarnt und viele Mitarbeiter halten sich nicht an die Sicherheitsvorgaben, denn Verstöße werden nicht geahndet“, begründete er diese Entwicklung.

Virtueller Container als Teil der Lösung?

Jürgen Mehl, vom ITZBund im Referat für Mobile Dienste und Telekommunikation, verwies auf die internen Tests mit der App SecurePim für iOS-Betriebssysteme. Diese schaffe einen virtuellen Container, der die wichtigen dienstlichen Daten wie Kontakte, Kalender und E-Mails von den privaten trenne und abschirme. Dr. Christoph Erdmann, Geschäftsführer von Secusmart, äußerte sich, dass neben der Software die Hardware eine entscheidende Rolle spiele. Das System wird angreifbar, wenn die Hardware-Komponenten, ab einem bestimmten Zeitpunkt, nicht mehr durch Sicherheitsupdates unterstützt würden. Es müsse auf beides geachtet werden.