Notfallkonzepte auf der PITS: Was tun beim Ausnahmezustand?

CERT und Notfallkonzepte – Expertenrunde zu vergangenen und möglichen Ausnahmesituationen. (Foto: BS/Klaus Dombrowsky)

Auf der PITS widmete sich ein Fachforum den Themen CERT und Notfallkonzepte für Ausnahmesituationen. Die Informations- und Projektmanagerin der Stadt Plauen, Birgit Fischer, zeigte die Probleme vieler Kommunen auf, welche oft keine Notfallkonzepte oder ein CERT besitzen. „Wenn das System ausfällt, sind wir aktuell nicht handlungsfähig“, sagte sie. Kommunen werden gezwungen, sich neu zu organisieren. Die Stadt Plauen macht dies seit fünf Jahren und öffnet sich den Themen und sucht nach Lösungen. In diesen Zusammenhang stellte Matthias Zimmermann, Direktor des CERT der neu strukturierten BWI, eben dieses als dem Bund zugehörigen potenziellen IT-Dienstleister vor. „Es wird immer was passieren“, sagte der CERT-Experte, aber ihre Kunden, beispielsweise Kommunen, könnten das BWI in Notfällen kontaktieren. Dieses führe Live-Analysen durch und könne mit Handlungsempfehlungen dienen. Einen anderen modernen Weg zeigte der Rundfunk rbb, von dem CISO Michael Kalisch anwesend war. Sie haben eine App entwickelt, welche einmal heruntergeladen wird und offline verfügbar bleibt. Sie sei leicht zu aktualisieren, umweltfreundlich und schütze die Daten der wichtigen Ansprechpartner, da sie nur für internes Personal zugänglich ist. Informationen wie die Mitarbeiter sich bei einem Ausnahmezustand zu verhalten haben und wer kontaktiert werden muss, sind gleichfalls passend vorhanden.