Smart Home-Security

Auf der Internationalen Funkausstellung (IFA) in Berlin werden derzeit modernste Lösungen für ein vernetztes Zuhause präsentiert. Der vzbv fordert eine ausführliche Überprüfung des gesetzlichen Rahmens dieser Produkte. (Foto: Hamza Butt, cc by 2.0, flickr.com)

So viele Vorteile, die Smart Home-Produkte für Verbraucher mit sich bringen, ihre Sicherheitslücken sind nicht zu unterschätzen. Der Kunde muss bei Kauf und Nutzung einiges beachten – das soll nun einfacher werden.

Die Digitalisierung ist zuhause angekommen, ob in der Küche, im Schlafzimmer oder sogar im Bad. Immer mehr Haushalts- und Elektrogeräte lassen sich durch sogenannte Smart Home-Produkte ersetzen. Das bedeutet, dass der Nutzer sie über sein Smartphone oder Tablet steuern und programmieren kann. Die Informationstechnologie, die diesen Geräten zugrunde liegt, ist allerdings längst nicht sicher. Die Geräte können sich nicht nur untereinander vernetzen, sondern sind auch durch Dritte manipulierbar. Aber wer haftet bei einer solchen Manipulation?

Informations- und Anpassungsbedarf

Der Verbraucherzentrale Bundesverband e.V. (vzbv) fordert deshalb mehr Transparenz und Rechtssicherheit. Für den Verbraucher sei nicht immer erkennbar, welche Geräte kompatibel sind und was mit den Daten passiert, die diese sammeln. Deshalb sollen für solche Produkte Mindestanforderungen an die IT-Sicherheit erhoben werden, die den Datenschutz der Verbraucher gewährleisten und in Haftungsfragen den Weg weisen.